Im Bann der Edelsteine!

Mythen und Legenden

Mit ihrer magischen Schönheit ziehen seit Jahrtausenden Edelsteine die Menschen in ihren Bann.

Die bunten „Mineralien“ geniessen seit jeher hohe Wertschätzung.

Die glitzernden und funkelnden Kostbarkeiten sind ein Symbol für Unvergänglichkeit, Macht und Reichtum.

Viele glauben sogar, dass Edelsteine geheime Kräfte besitzen, welche für Harmonie im Körper sorgen und gegen Krankheiten schützen.

Sicher ist: Ihre Schönheit und Vollkommenheit macht Edelsteine zu einem wertvollen Besitz.

Nach der griechischen Mythologie waren Freudentränen schuld, dass die Edelsteine auf die Erde kamen.

 

Die Götter des Olymps vergossen sie nach dem Sieg über ihre ärgsten Feinde, die Titanen. Als die Tränen nach langer Reise aus den schwindelnden Höhen des Olymps auf dem Erdboden ankamen, verwandelten sie sich in Opale, Smaragde und Saphire.

 

– oder –

 

Laut jüdischem Talmud hat bereits Abhraham einen Edelstein um den Hals getragen, welcher bei blossem Anblick gegen Krankheiten geholfen haben sollte.

 

„Die ganze Majestät der Natur ist auf kleinstem Raum in den Edelsteinen zusammengedrängt und ein einziger genügt, um darin das Meisterwerk der Schöpfung zu erkennen.”    (Plinius)

Lapislazuli

Viele Legenden sind dem prächtig blauen

Stein Lapislazuli gewidmet.

Über den Ursprung von Lapislazuli, berichtet eine uralte östliche Legende.

Als Gott die Erde, das Wasser und den Himmel erschaffen hatte, betrachtete er die Früchte seiner Arbeit und war unglücklich. Die Erde sah zu dunkel und düster aus. Aber das blaue Wasser und der blaue Himmel erfreuten das Auge. Dann nahm er etwas von diesem wunderbaren Blau und spritzte es auf den Boden.

 

Das Himmel-Wasser-Azur ist gehärtet und zu einem Lapislazuli-Stein geworden.

Rosenquarz

Wenn man den Überlieferungen trauen darf, so war der Rosenquarz  bereits ein wichtiger Bestandteil der griechischen und römischen Mythologie.

Laut Herkunfts-Saga schenkte Amor (Der Gott der Liebe) den Menschen mit diesem Bergkristall die Liebe. Seitdem gilt der Begriff des Rosenquarz als Stein der Liebe, bzw. als Stein der Liebenden, aber auch als Stein der Fruchtbarkeit.

 
 

Bergkristall

Weltweit in vielen Kulturen ist der Bergkristall für rituelle als auch für heilende Zwecke verwendet worden.

Bekannt ist, dass sowohl die alten Griechen und Römer als auch die Inder und Araber den Bergkristall in der Medizin verwendet haben. Bei den Römern galt der Bergkristall als Sitz der Götter, der den Trägern Mut, Weisheit und Treue verlieh.

Die alten Stämme der Ureinwohner Amerikas legten Edelsteine den Neugeborenen in die Wiege, um sie vor Krankheiten und bösen Mächten zu schützen.

 

Im Buddhismus galt der Edelstein als Medium, um sich in der spirituellen Praxis mit höheren Ebenen verbinden zu können.

Amethyst

Der Amethyst ist die Extravaganz in Violett. Die Farbe des Amethysten ist so einmalig wie verführerisch, dabei soll doch gerade dieser Edelstein gegen Verführung schützen.

Seit vielen tausend Jahren sind die auffälligsten Vertreter der Quarzfamilie begehrtes Juwel von kirchlichen und weltlichen Fürsten.

Der biblische Moses beschrieb Amethyste als Sinnbild für Gottes Geist im Ornat des jüdischen Hohepriesters, und die russische Zarin Katharina die Große schickte wegen dieser Edelsteine tausende von Bergarbeitern in den Ural. Im Volksglauben bewahrt der Amethyst Edelstein vor Trunkenheit - genau das heißt nämlich in der Übersetzung das griechische Wort "amethein". Einen passenderen Monatsstein für den Februar, vor allem wenn es im Karneval einmal hoch hergehen sollte, kann man sich deshalb kaum wünschen.


Eine große Zahl weiterer Wunderkräfte wird dem Amethysten in den verschiedensten Kulturen nachgesagt. Er schützte Felder vor Stürmen und Heuschrecken, verlieh Kriegs- und Jagdglück, vertrieb böse Geister und beflügelte den Verstand.

 
 

Aquamarine

Der Sage nach soll der Stein des Aquamarins sogar in der Lage sein, den Gott des Meeres zu besänftigen.

Granat

Granate sind den Menschen seit Jahrtausenden bekannt. Das warme Rot des Granats beleuchtete schon Noah´s Arche. Noah, so hiess es, benutzte eine Laterne aus Granat Edelsteinen um in der dunklen Nacht seine Arche sicher steuern zu können.

So kam es in Geschichten dazu, dass die Seeleute ihre Amulette aus Aquamarin über Bord geworfen haben, wenn sie unverhofft in ein Unwetter geraten waren. Auch zur Vorbeugung vor einem Sturm

oder einem Erdbeben konnte dieser Stein nützlich sein. Man hoffte dann, dass Poseidon diese Tat sah und sich dann erbarmte, die Katastrophe von den Seeleuten abzuwenden.

Granat findet sich im Schmuck aus frühen ägyptischen griechischen und römischen Zeiten. So mancher Reisender und Forscher trug früher gerne einen Granat bei sich.

Granate waren beliebt als Talisman und Schutzstein, denn man glaubte damals, der Granat Edelstein erhelle die Nacht  und schütze seinen Träger vor Unheil. Heute hat uns die Wissenschaft gelehrt, dass die sprichwörtliche Leuchtkraft der Granat Edelsteine von ihrer hohen Lichtbrechung herrührt.

 
 
 
 

Perlen

Die Symbolkraft der Perle kann viele Tausende Jahre zurückverfolgt werden. In fast jeder menschlichen Tradition hat die Perle ihren spirituellen Ruf.

Früher glaubte man, dass wenn man die Perle in Wein auflösen könnte, und dieses Gemisch tränke, man Unsterblichkeit erlangen würde.

 

Eine der ältesten religiösen Erzählungen zur Perle geht auf die Zeit zurück, als Adam und Eva aus dem Paradies vertrieben wurden. Eva soll geweint haben und aus ihren Tränen soll ein See aus Perlen entstanden sein. 

Die weissen Perlen symbolisieren also die Tränen von Eva und die schwarzen Perlen sollen von Adam stammen. Man sagt, dass Männer ihre Emotionen und Gefühle besser kontrollieren könnten und weniger Tränen vergiessen würden, was dazu führt, dass schwarze Perlen eine Rarität sind.

Im Christentum und im Hinduismus symbolisiert die Perle Reinheit. Die Tradition, dass eine Braut an ihrem Hochzeitstag Perlen trägt, wird noch heute gelebt.

In der chinesischen Tradition zählen Perlen zu einem der acht Elemente. Die Chinesen glaubten, dass die Perle im Kopf eines Drachens wächst, und sobald diese ganz herangewachsen ist, zwischen die Zähne des Drachens wandern würde. Dem Mythos zufolge, hatte man also den Drachen zu töten, damit man an die kostbare Perle kam. Die Japaner glaubten, dass die Perlen Tränen von mystischen Wesen, wie zum Beispiel, Meerjungfrauen, Nymphen oder Engeln, sind. Einer persischen Legende zufolge, soll die Perle aus einem Regenbogen kommen, der nach einem Sturm entsteht.

Die alten Ägypter verehrten die Perle so sehr, dass sie sich damit begraben liesen.

Im Koran steht, dass die Perle als Belohnung im Paradies gefunden wird. So ist sie Sinnbild der Perfektion. 

Koralle

Der Name Koralle stammt aus dem griechischen „korallion“ und bezeichnet koloniebildende Nesseltiere. Seit jeher wird die Koralle als magischer Stein verehrt. Im alten Persien und Ägypten galt sie als Schutzstein gegen böse Geister, Zauber und Magie. In Ägypten wurde sie daher auch als Grabbeigabe verwendet.


Ovid beschreibt ihren Entstehungsmythos als eine monströse Transformation. Nachdem Perseus Andromeda aus den Klauen des Seeungeheuers befreit hat, wäscht er sich am Meeresufer die Spuren des Kampfes von den Händen. Dabei bettet er das Haupt der Medusa, die er mit seinem Schild als Spiegel zur Abwehr ihres versteinernden Blickes bezwungen hat, auf Seetang. Sogleich nimmt das Gewächs die Farbe des Blutes an, das vom Schlangenhaupt der Gorgone tropft, absorbiert die schwindende Kraft des Medusenblicks, die Pflanzen verhärten sich zu Korallenstöcken und werden von Nymphen überall im Meer verstreut.


Bis ins 20. Jahrhundert blieb der Medusamythos für die Ikonografie und Rezeption der Koralle entscheidend. Im Volksglauben zur Abwehr des bösen Blickes und allerhand Unheils eingesetzt, wurden ihre blutrote Farbe und ihre Fähigkeit zur Wandlung und Erneuerung im Christentum zum Symbol des Leidens und der Auferstehung Christi.

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